Ein Herz für das Ehrenamt

Mit der erstmaligen Verleihung des „Brucker Herz“ würdigte die Stadt Bruck an der Mur über 200 ehrenamtlich Tätige im Kulturhaus und Kongresszentrum. Neben dem Brucker Herz in Form eines Ansteckers gab es für die Geehrten aus den Händen der Stadt- und Gemeinderäte eine Ehrenurkunde der Stadt Bruck an der Mur.

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Die ÖWR Bruck/Mur durfte auch 10 Ehrenamtliche nominieren und entsandte die 10 engagiertesten Mitglieder zur Galaveranstaltung. An dieser Stelle möchten wir aber auch unseren anderen nicht minder wertvollen Mitglieder und unserer Jugend ein großes DANKE sagen. DANKE, dass ihr euch so für die gemeinsame Sache einsetzt und immer mit Begeisterung dabei seid.    


  WW-Übung Salza, 13.09.2014

14 Fließ- und Wildwasserretter der ÖWR Steiermark folgten dem Aufruf der Wildwasserprüfungskommission und nahmen an der diesjährigen Übung auf der Salza teil. Als Schwerpunkt stand das sichere Führen eines Rafts im Wildwasser bis Stufe III am Programm. Unter Aufsicht ausgebildeter ÖWR-Raftführer durften diejenigen, die diese Ausbildung in nächster Zeit anstreben, nach einer ausführlichen theoretischen Unterweisung ans Paddel und ihr Können unter Beweis stellen. Bei einem Wasserstand von 230 bis über 260 cm (Pegel Wildalpen) war das kein „Honiglecken“. Natürlich war der eine oder andere Fehler nicht zu vermeiden, aber Großteils wurde die Herausforderung zur vollsten Zufriedenheit der Ausbilder gemeistert.

Besonderer Dank gebührt Norbert Veselsky für die organisatorische Unterstützung im Vorfeld und auch Horst Kommander von der BS Kalsdorf! Als ausgebildete ÖWR-Raftführer führten sie uns ausführlich in Theorie und Praxis des Raftings ein!

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ÖWR-Ausflug 23.08.2014

Es war wieder einmal soweit! Ein paar unerschrockene Mitglieder Bezirksstelle Bruck/Mur starteten trotz des miserablen Wetters zum alljährlichen Ausflug! Am Samstag wurde die Salza mit Miniraft und Kanu unsicher gemacht, während am Sonntag ein gemütlicher Ausflug auf den Erzberg am Programm stand. Genächtigt wurde wieder „standesgemäß“ in der Jurte, nachdem wir uns im Riesentipi am Lagerfeuer gewärmt hatten. Das Wetter war übrigens im Nachhinein gesehen nicht so schlimm wie erwartet, am Sonntagnachmittag war sogar ein Picknick bei strahlenden Sonnenschein möglich! Kurzum: schade für jeden, der nicht dabei war!

   

Übung Mürz am 24.07.2014    

Am Donnerstag um 16.30 Uhr trafen sich 5 Kamerad(in)en der Wild- und Fließwassertruppe der Bezirksstelle Bruck/Mur zu einer Übung mit Seiltechnik-Elementen beim Stadion Kapfenberg. Nach einer kurzen Vorbesprechung wurde die Adjustierung hergestellt und der Trupp zum Autobahnzubringer St. Marein i. Mürztal verlegt, wo sowohl das passive als auch aktive Abseilen von der dortigen Brücke in die Mürz am Programm stand. Danach wurde die Beschaffenheit des Flusses schwimmend erkundet. Dank eines etwas höheren Wasserstandes als in den letzten Tagen war dies auch recht gut möglich. Lediglich die Stufe unter Eisenbahnbrücke bei der Bahnhaltestelle Kapfenberg/Fachhochschule musste umgangen werden. Dafür konnten wir die nächste Geländestufe voll auskosten, die wohl die spektakulärste Stelle des durchschwommenen Abschnittes ist. In der Au wurde dann noch der Aufbau einer Seilfähre zum Transport von Personen geübt. Um 21:15 waren wir an unserem Ausstieg bei der Staustufe in der Au angekommen, Übungsende war nach dem Versorgen der Ausrüstung und einer Nachbesprechung um 21:30. Anschließend wurde bei Speis und Trank natürlich noch gefachsimpelt…

        

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Übung mit der Freiwilligen Feuerwehr Bruck/Mur
10.06.2014

Zum ersten Mal wurde eine Fließwasserübung gemeinsam mit der FF Bruck/Mur abgehalten. Dabei ging es in erster Linie um das gegenseitige Kennenlernen sowohl auf fachlicher als auch auf persönlicher Ebene. Als Übungsgebiet diente der Murabschnitt von der Fußgängerbrücke beim Hotel Landskron bis zum Stausee Zlatten, welcher sowohl mit dem Jet-Boot als auch schwimmend erkundet wurde. Unter anderem wurde dabei auch die Rettung von im Wasser treibenden Personen geübt. Nach 2 Stunden am und im Wasser ließen wir den Abend mit einem gemütlichen Beisammensein  ausklingen. Wir bedanken uns herzlich für die Einladung und freuen uns schon auf eine weitere Zusammenarbeit in der Zukunft!

Eingesetztes Personal:
ÖWR Bruck/Mur: 2 WW-Retter
FF Bruck/Mur: 4 Mann mit Jet-Boot
   

           

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Kajak-Europameisterschaft 2014 in Wien

Vom 29. Mai bis 1. Juni fand in Wien erstmals die Kanuslalom-Europameisterschaft statt.  Die Kanuslalom-Europameisterschaft wurde in der VERBUND-Wasserarena in Wien – der ersten künstlichen Wildwasserstrecke in Österreich – ausgetragen.

    Die Österreichische Wasserrettung überwachte die Bewerbe mittels Fließ- und Wildwasserrettern aus Wien, Oberösterreich und der Steiermark. Um den Athleten ein sicheres Umfeld zu bieten, positionierten sich jeden Tag 12 Einsatzkräfte entlang der Strecke. Der gesamte Wettkampf ging glücklicherweise unfallfrei über die Bühne.

 

 

Alarmeinsatz am 26.04.2014

Am 24.04. wurde der LV Stmk von der Landeswarnzentrale alarmiert: Seit ca. 2 Wochen war ein Landwirt in der Gemeinde Floning (Bezirk Weiz) abgängig. Da der letzte bekannte Aufenthaltsort ein Kleinkraftwerk an der Feistritz war, stand die Vermutung im Raum, dass er in den Fluss gefallen war. Vorangegangene Ermittlungen der Polizei und mehrere Suchaktionen verliefen bis dahin leider erfolglos.

Nach einer Vorerkundung durch 2 Mitglieder der Wasserrettung am 25.04. wurde eine am 26. 04. geplante Übung abgesagt und stattdessen eine Nachsuche organisiert. 28 Kammerad(inn)en des Landeverbandes Steiermark rückten um 9:00 Uhr am Sportplatz Floning an und wurden von der Einsatzleitung in 6 WW-Trupps aufgeteilt, die in Summe einen 8 Kilometer langen Flussabschnitt inkl. Seitenarmen der Feistritz absuchten. Auch der Auslassbereich einer Staustufe wurde durch einen Einsatztaucher der ÖWR, welcher von der örtlichen Feuerwehr abgesichert wurde, erkundet.

Um 12:45 war das Einsatzgebiet gründlich durchsucht, es wurde jedoch kein Anhaltspunkt über den Verbleib der vermissten Person gefunden. Obwohl die Suche ergebnislos verlief, wurden seitens der örtlichen Behörde die gute Organisation und der professionelle Ablauf gelobt. Wir danken allen Beteiligten für ihren Einsatz!

An der Suche beteiligte Personen:

ÖWR-Bezirksstellen (Mannstärke): Liezen (8), Kalsdorf (7), Graz (7), Bruck/Mur (3), Mürzzuschlag (2), St. Michael (1)

FF Floing: 4 Mann

Polizei: 3 Mann

 

Seiltechnik Kurs

        

  23. Mai, 18:10, Stützpunkt der ÖWR Graz, Alarmierung durch die LWZ: „Zwei Personen sind unerlaubt auf den abgesperrten Aussichtsturm im Schwarzl Freizeitzentrum gestiegen und sitzen fest, genauere Informationen liegen noch nicht vor!“

Das war das Einsatzszenario bei der Abschlussprüfung für den Seiltechnikkurs 2014. In den Monaten zuvor wurde in mehreren Modulen gelernt, wie man Stände, Seilgeländer, Seilbahnen und vieles mehr baut um Personen aus unwegsamen Gelände zu retten. Jetzt galt es das Erlernte richtig umzusetzen.

Am Einsatzort angekommen teilten sich die Kursteilnehmer in 2 Gruppen auf, von denen sich jede um die Rettung jeweils einer Person kümmerte. Eine Person musste verletzt mit der Korb-Rettungstrage, die andere unverletzte Person mittels Rettungswindel aus 20-25 Metern Höhe abgeseilt werden. Erschwerend kam hinzu, dass die Stufen des Aussichtsturmes aus Sicherheitsgründen noch während der Rettungsmaßnahmen gesperrt werden mussten (Übungsannahme) und somit das gesamte Einsatzpersonal inkl. Ausrüstung nur noch durch Abseilen nach unten gelangen konnte.

Mit Können, Ruhe und viel Teamgeist wurde die Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit der Prüfer gelöst, weshalb nach einer Stunde alle Teilnehmer auf die bestandene Prüfung anstoßen konnten. Auch Manuel Roposch und Manuel Sollhart von unserer BS haben den Kurs „Technische Menschenrettung und Absturzsicherung“ erfolgreich absolviert. Wir gratulieren allen Teilnehmern!

Schwimmkurs Breitenau      

         

 

 

Rettungsschwimmer-Training

  

Am 11.Jänner 2014 wurden alle Rettungsschwimmer der BS Bruck/Mur zu einem gemeinsamen Training eingeladen.
Rettungsgriffe, Bergegriffe, Befreiungsgriffe, Rettungsgeräte und Tauchübungen standen am Plan.
Zum Schluss musste jeder noch die kombinierte Rettungsübung absolvieren.